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Minitrix VT75    22.01.2014

Umbauanleitung:  mit DC10C, SD18A + NEM-Adapterplatine

die NEM Adapterplatine ist bei D&H nach der Nürnberger Messe erhältlich.
Gehäuse von Motorwagen und Anhänger durch Spreizen der Seitenwände abnehmen, eventuell Puffer herausziehen. Kennzeichnen wo auf dem Metallblock vorn ist und wo am Motor oben ist.
Die Kabel werden von den Lampen abgelötet. Bei den Birnen ist egal wo rot oder weiß ist, da kein Spitzenlicht vorhanden ist. Die Lampenkontakthalter seitlich abziehen. Motorhalteklammern nach oben abziehen. Motor herausnehmen. Am vorderen Kohleblech die Feder abschneiden oder abbrechen. Isolierung über der Platine abnehmen. Platine bearbeiten. Die Lampenhalterung zum Anhänger hin entfällt.
Die Platinenabdeckung entfernen. Stift rechts herausziehen damit Kupplungshalter für Verbindungsstange bearbeitet werden kann, Achtung rotes Zahnrad nicht verlieren.
Wer die Zahnräder reinigen möchte kann nach Herausziehen der beiden Stahlstifte die roten Doppelzahnräder entnehmen.
Vorne, im Bild links, bleibt die Kupplung, rechts wird eine stromleitende Kuppelstange gebaut. Weiterhin wird wie im Bild rechts für den DH10C 1 mm tiefer gefräst.
Auf Platine Diode und Kondensator ablöten und neu laut Bild verdrahten.
Motor wieder eingebaut, Litzen zum Decoder verlegt. Motor und Licht wird direkt am Decoder angelötet, Plus und Masse wird an je 1 Hilfslötplättchen unter dem Decoder gelötet. Hier sind Plus vom Wagen, Pin3 vom Decoder und Plus von der Verbindungsstange vom Anhänger gemeinsam verlötet. Gleiches gilt für den Masseanschluss.
Ansicht von der anderen Seite.
Ansicht von hinten.
Anfertigen der plus und Masse übertragenden Kuppelstange. Diese besteht aus dem Unterteil aus 0,5 mm Bungert-Platine geschnitten und gebohrt sowie zur Verstärkung aus einem Stück Flachmessing 1mm dick. Mit einer scharfen Klinge wird mit Stahllineal je ein Einschnitt in der Kupferbeschichtung gemacht und dieser Mittelstreifen abgezogen. Damit es am Metallunterteil der Wagen keinen Kurzschluss gibt wird einige mm von beiden Kupferleiterbahnen entfernt. In den Plastikhalter wird im eingebauten Zustand ein Loch mit 1,3mm Durchmesser gebohrt wobei im Metallgestell gleich das dort zu bohrende 0,8mm Loch zu sehen ist.

Wer 3 zusätzliche Litzen vom Motorwagen zum Anhänger verlegen will ( außer den beiden in der Kuppelstange ) kann sich den DH10C im Motorwagen sparen und verlegt von der NEM Adapterplatine im Anhänger Motor Pin 1, Motor Pin 2 sowie Licht weiß Pin 5  über die drei Litzen nach vorne zum Motor und zur weißen Birne. Schöner aussehen tut es ohne die 3 Litzen.
Das 0,8mm Loch in beiden Wagenteilen wird mit einem 1mm Gewinde versehen. Die Kuppelstange wird nach Anlöten der Litzen mit den 1mm Messingschrauben befestigt.  Bild zeigt wie es gemeint ist. Hinter der Kupplungsaufnahme sind zwei Einbuchtungen. Hier werden je zwei Löcher 0,5mm gebohrt die genau in den Löchern der Lampen herauskommen und bis oben durchgebohrt werden. Durch diese Löcher werden die beiden Plus / Minuslitzen verlegt.
Kuppelstange. Beide Teile werden mit Sekundenkleber zusammengeklebt und die beiden Löcher anschließend gebohrt. Beide Enden abrunden damit die Kupplung im Kupplungshalter genügend ausschwenken kann. Dazu dient auch eine Verlegung der Litzen am Wagenboden in einem Halbkreis bevor sie durch das Loch im Wagenboden gezogen werden.
Anhänger bearbeiten: Beide Birnchenhalter herausziehen. Wegen der Bearbeitung des Wagenbodens auf der Kuppelstangenseite werden beide Kupplungshalter ausgerastet. Der rechte Teil im Bild behält die Originalkupplung um 1 bis 2 weitere Wagen anhängen zu können.

Das hellbraune Innenteil wird zur Bearbeitung abgenommen.
Zur besseren Übersicht die Teile des Anhängers.
Dioden werden abgelötet und entfernt. Blechlasche wird gekürzt.
Pluslitze an Feder anlöten und durch ein zu bohrendes Loch nach innen verlegen. Bei den Sitzbänken sollten die Lehnen abgefräst werden.
Die beiden Löcher die von unten neben dem Kupplungsschacht gebohrt werden in der Ansicht von oben. Hier werden die beiden Litzen nach oben verlegt.
Anhänger von oben mit abgefrästen Sitzlehnen. Links in den beiden Vertiefungen klebt je ein 3x3 mm Platinenrest als Lötstützpunkt. Hier ist unten rot im Bild die Pluslitze vom Motorwagen, die Pluslitze vom Anhänger und später die Pluslitze vom NEM-N18-Adapter verlötet. Gleiches für oben Masse Motorwagen, Masse von einer Schraube im Anhänger und Masse vom NEM-Adapter-N18.
Von rechts nach links im Bild: Lautsprecher mit Schallkorb. daneben Mitte unten SD18A Soundbaustein von D&H. Aufgeklippst der NEM Adapter für den Lötanschluss von D&H. Motor-Motor orange und grau habe ich seitlich herausgeführt und einen 47 Ohm Widerstand aufgeklebt. Wenn der SD10A umprogrammiert werden muss wird solange die graue Litze an den Draht des Widerstandes gelötet, sozusagen als Motorersatz. Nach dem Programmieren muss aber wieder getrennt werden.

Wer hinten eine rote Schlussbeleuchtung haben will muss eine rote Birne mit angelöteter Litze in das vorhandene Loch stecken und zusätzlich mit einem Streichholzspan die Birne festklemmen. Angeschlossen wird sie an Pin  6 des Adapters.

Die NEM 18A Adapterplatine ist nach der Nürnberger Messe bei Doehler&Haass erhältlich.
SX 1 Fahrer die nicht Adresse +1 fahren können folgende CV ´s ändern:  CV 911 auf 29 = Lichttaste schaltet auch den Sound ein. CV 916 auf 1 = F-Taste betätigt das lange Horn. Bremsenquietschen ab FS 8 abwärts. Die Lautstärke des gesamten Sounds wird mit CV 931 von 64 ( Werkseinstellung ) auf 128 gesetzt.  CV 965 = 150 verlängert die Dauer des Bremsenquietschens. Werkseinstellung ist 003 = 3 Millisekunden.
Soundfile: fehlt
Tastenbelegung: fehlt
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